Interview mit Falk Heger

von Eric Holst
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1. Lieber CodeCat. Wer bist du und was machst du hier?

Hey, ich bin Falk. Falk Heger. Ich bin 22 Jahre alt und studiere Corporate Management Student im Bachelor, drittes Semester, bzw. jetzt komme ich ins vierte… Wie die Zeit vergeht.
Nebenbei bin ich im IT-Student Support und ZUtaten-Orga-Team, sowie ein Organisator der CodeCats. Das heißt ich mache Planung, Management und alles was dazu gehört.

2. Woher kennst du die CodeCats?

Ich wurde zuerst bei dem Shout-out-Video von Alex auf Facebook aufmerksam und wollte von Anfang an mit dabei sein.

3. Und woher kommt das Interesse an Programmieren?

IT begeistert bin ich von Kind an. Mein Onkel hat mir als Kind die ganzen alten Computer geschenkt und mit 9 Jahren habe ich bereits die besten Teile von Computern zusammengeschraubt. Nach dem rumschrauben an Hardware folgte natürlich die Software und die Begeisterung ging in Fleisch und Blut über.
Da wurde klar, dass ich mehr darüber lernen wollte. Html und CSS waren mir bekannt, auch wenn ich nicht super affin in den Tiefen von Layouten war. Und Front- und Backend in einem Kurs zu lernen war die Mischung die ich mir gewünscht habe. Daher war CodeCats perfekt für mich.

4. Warum hast du dann nicht von Anfang an Wirtschaftsinformatik studiert?

Ich brach das Gymnasium ab und ging auf die Hauptschule, denn da waren meine ganzen Freunde. Ich machte danach eine Ausbildung, merkte aber, dass diese für mich zu früh ist und wollte noch was anderes vorher machen. Da ich die Wirtschaft auch spannend fand, holte ich mein Abitur an einem Wirtschaftsgymnasium nach.
Seitdem will ich genau in den Bereichen “Informatik +Digitalisierung” mein Wissen vertiefen. Und so auch an unserer Uni das Thema erarbeiten, welche bisher nur nebenbei behandelt wird, um es über diesen Weg in den festen Lehrplan der ZU einzubringen. Denn zu programmieren und Code zu verstehen, ist ein Skill der in jedem Bereich gut zu gebrauchen ist und gern gesehen ist.

5. Du bist ja bereits ein sehr erfahrener Coder. Welche bisherigen Fähigkeiten bringst du ein und welche entdeckst du neu?

Das Coden kommt im Vergleich zu meinem Studiengang aus einer ganz anderen Ecke. Das Studium ist sehr theoretisch und forschungsorientiert. Doch Coden ist praktisch und man sieht nach der Handlung das Ergebnis. Vor allem im Kontrast zum wissenschaftlichen Bereich, in dem es häufig keine Lösung gibt, und nach hundert weiteren Schritt immer noch kein klares Ende absehbar ist. Beim Coden hingegen habe ich ein klareres Ziel, die Website bauen und auch so hinzubekommen, dass sie so aussieht wie man es sich vorgestellt hat.

6. Was lernst du derzeit bei CareerFoundry?

Lustigerweise hab ich als erstes gelernt, dass ich gut im debuggen bin. Fehler finden und lösen - search and correct. Das war eines der ersten Dinge die ich mitgenommen habe. Und das lernte ich durch CF und viel über die Fragen aller Teilnehmer. Hier habe ich gemerkt, dass ich viele auf mich einprasselnde Fragen schnell beantworten konnte. Die Helfer-Rolle machte mir schon immer viel Spaß und half mir bestimmte Dinge besser zu verstehen und zu lernen, eben indem ich sie jemand anderes erklärt habe.

7. Wie möchtest du dein Wissen weiter nutzen?

Coden lernen ist ein stetiger Prozess und der hört natürlich nicht auf. Aber durchaus würde ich ein persönliches Projekt abschließen, wie meine Website fertig machen. Und auch das Nebenjobmäßig zu betreiben, für irgendwelche Arbeitgeber. Aber das ist noch in der Ferne. Vielleicht aber auch doch nicht so weit weg.

8. Was willst du noch können? Auch im Thema “Digitalisierung”.

Ich will erstmal die normalen Sachen können. Frontend Websiten basteln. Mich interessiert aber auch Software und App-Entwicklung. Größer und längerfristig gedacht würde ich es sehr genießen professionell in dieser Industrie zu arbeiten. So gut es geht.

9. Hast du einen Wunscharbeitgeber im Auge?

Nein, eigentlich nicht. Doch es gibt einige spannende Unternehmen - vor allem die Standartgrößen wie Google, Facebook und SAP in Deutschland. Die würde ich mir gerne näher angucken.

10. Was machst du zum relaxen, wenn das Coden vorbei ist?

Im See schwimmen, klettern, mit Freunden den Tag genießen und abends, wenn keiner mehr wach ist, dann zocke ich gerne ein wenig.

11. Letzte Frage: Was ist deine Lieblingskatze?

Schwierige Frage. Ich kann mich nicht entscheiden zwischen der Grumpycat und der Nyancat. Beide schaffen es immer wieder mich zum Lachen zu bringen - so banal es auch klingt.

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